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Tagesablauf

Je nach Schulschluss beinhaltet der Tagesablauf der Hortkinder das Ankommen mit einem gemeinsamen Mittagessen und einer kurzen Erholungsphase nach der Schule. Der Klassenstufe entsprechend beschäftigen sich die Kinder bis zum festgelegten Ende der Hausaufgabenzeit mit ihren Hausaufgaben. Im Anschluss können die Kinder in der Freispielzeit ihren Interessen nachgehen und sich in den verschiedenen Funktionsräumen ausprobieren, spielen und lernen. Der Hort schließt um 16:30 Uhr.

Weitere pädagogische Angebote in unserer Einrichtung

Ferienbetreuung

Während den Schulferien bietet der Kinderhort wochentags eine Betreuung ab 07:00 Uhr bis 16:30 Uhr und freitags bis 15:00 Uhr an. Um diverse Bildungsangebote und das Ferienprogramm entsprechend planen zu können, wird die Einrichtung den Betreuungsbedarf rechtzeitig schriftlich vor den Ferien abfragen.

Turnen und Bewegen

Um Bewegungsausgleich für die Kinder zu schaffen, steht zusätzlich die Saaletalhalle zur Verfügung. Dazu werden die Kinder in Gruppen eingeteilt, um altersangemessen auf die Bedürfnisse und motorischen Fähigkeiten der Kinder eingehen zu können. Als Ausgleich zum Schulalltag bietet die Turnhalle Platz für Bewegung, Sport und Spaß. An anspruchsvollen Geräten und aufgebauten Bewegungs-Parcours können sich die Kinder austoben und ihre motorischen Fähigkeiten ausbauen.

Unser Bild von Kind, Eltern und Familie

Unser Bild vom Kind spiegelt ein aktives und kompetentes Individuum wider, welches seine persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen weiterentwickelt und Wertehaltungen ausprägt. Basiskompetenzen, die das kommunizieren und kooperieren mit anderen ermöglichen, verhelfen dem Individuum zu einem selbstständigen, werteorientierten sowie beziehungs- und gemeinschaftsfähigen Menschen, der sich mit seiner Umwelt aktiv auseinandersetzt. Partizipation und Mitbestimmung sind dabei wichtige Grundvoraussetzungen in der Entfaltung des Kindes.

Da die Familie den Grundstein der Entwicklung setzt, sehen wir uns in der Pflicht Hand in Hand mit einer Fokussierung auf Erziehungspartnerschaften mit den Eltern bzw. Personensorgeberechtigten zusammenzuarbeiten. Eltern werden bei uns in der Einrichtung als Experten für ihr Kind angesehen. Als familienergänzende Einrichtung bauen wir auf den familiären Werten auf und nehmen jedes Kind mit seiner Persönlichkeit und Individualität so an, wie es ist.

Pädagogische Schwerpunkte

Grundlage unserer Arbeit mit den Kindern ist eine ganzheitliche Erziehung, welche die körperliche, emotionale, psychische, sozial-emotionale, sensomotorische und kognitive Förderung umfasst und sich dabei am Bildungs- und Erziehungsplan für Tageseinrichtungen in Bayern orientiert.

Innerhalb unserer pädagogischen Arbeit agieren wir flexibel, situationsorientiert und demokratisch. Als Medium zur Umsetzung bedienen wir uns z.B. der Kinderkonferenz, um den partizipativen Aspekt der Bildung und Erziehung zu stärken. Partizipation versteht sich als Recht eines jeden Kindes und ist auch im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan festgeschrieben. Partizipation bedeutet für uns, dem Kind zuzuhören, es dazu zu befähigen Wünsche, Ideen und Bedürfnisse zu äußern und seine eigene Meinung im sozialen Kontext zu vertreten.

Das offene Konzept bietet hier die optimale Voraussetzung zur Umsetzung von partizipativem Denken und Gemeinschaftsfähigkeit. Das bedürfnisorientierte Raumkonzept gewährt den Kindern selbstbestimmt und interessenorientiert ihre individuellen Ressourcen auszuprägen und weiterzuentwickeln. Die verschiedenen Funktionsräume decken die differenzierten Bildungs- und Erziehungsbereiche ab und ermöglichen den Kindern vielfältige Erfahrungen. Das offene Konzept definiert die Rolle der pädagogischen Fachkraft in erster Linie als Begleiter und Impulsgeber. In der pädagogischen Arbeit mit Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren nimmt die Fachkraft eine eher passive Rolle ein, um die Explorationsfreude der Kinder nicht zu hemmen. Nach dem Partizipationsprinzip agieren die Kinder im geschützten Rahmen eigenverantwortlich und prägen durch gemachte Erfahrungen ein positives Selbstbild aus.

Durch begleitete Übergangssituationen und das Vorleben von Interaktionsmustern ist eine positive Beziehungsgestaltung und ein Beziehungsaufbau möglich. In der Rolle als Vorbild hat die pädagogische Fachkraft die Aufgabe ihrem Klientel Orientierung und Sicherheit zu geben und neue Identifikationsmuster auszuprägen. 

Liebe Eltern,
uns als Team liegt es am Herzen, gemeinsam mit Ihnen und Ihren Kindern ein Stück Wegbegleiter und Freund zu sein, ihnen zu helfen ihren Platz im Leben zu finden und mit beiden Beinen fest und fröhlich im Leben zu stehen.

Auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrem Kind freut sich das Team des Jutta-Gottlieb-Haus Kinderhortes.

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